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Rüstzug: Vorrangig bei Verkehrsunfällen und Fahrzeugbränden, aber auch bei allen anderen Unfällen oder größeren technischen Hilfeleistungen kommt der Rüstzug zum Einsatz.

Für die einzelnen Fahrzeuge dieses Zuges ist die Ausrückreihenfolge festgelegt. (Ausnahme ist hier der ELW1)

  TLF 30-17   RW2 30-40   HLF 30-27   ELW 30-63
   TLF 16/25 13-23-1 (GF2)    RW2 13-52-1 (GF1)    HLF 16/12 13-48-1 (GF1)    ELW1 13-11-1 (EL, ZF)
  MZF 30-48   LF 30-29
 
   
 

 MZF 13-69-1

mit Container Bindemittel

 

LF 30/40 13-49-1 (GF3)

Brandschutz/Löschmittel,Wärmebildkamera und Absicherung der Einsatzstelle B243 bei Bedarf  

 

   

Der Rüstzug der Feuerwehr Bad Lauterberg wird bei Unfällen mit eingeklemmten Personen zusätzlich mit dem HTLF 16/25 und dem MTF der FF Barbis erweitert.

 

PKW Brand:

Bei einem PKW Brand rücken die Fahrzeuge des Rüstzuges aus, damit bei eventuellen Personen die sich noch im Brennenden Fahrzeug befinden, eine Komponente mit Rettungssatz vor Ort ist.

  TLF 30-17   RW2 30-40   HLF 30-27   ELW 30-63
   TLF 16/25 13-23-1 (GF2)    RW2 13-52-1 (GF1)    HLF 16/12 13-48-1 (GF1)    ELW1 13-11-1 (EL, ZF)

Technische Hilfeleistungen sind ein sehr großes Einsatzgebiet.
Die Aufgaben für den Rüstzug können u.a. sein: 

  • Befreien/Retten von Personen aus feststeckenden Aufzügen oder unwegsamen Gelände oder Gebäuden.
  • Einsatz von Spezialgerät um verletzte und eingeklemmte Personen aus ihren verunfallten Fahrzeugen zu befreien.
  • Rettung aus Höhen und Tiefen.
  • Gefahrenbeseitigung bei Hochwasser und Sturmschäden.
  • Sichern von Ölunfällen die eine Gefahr für die Umwelt und Kanalisation darstellen.
  • PKW Brände oder Verkehrsunfälle, möglicherweise mit eingeklemmten Personen. 
  • Ausleuchtung von Einsatzstellen.
  • Patientengerechte Rettung und Hilfeleistung für den Rettungsdienst mit der Drehleiter.
  • Bergung verunfallter Fahrzeuge.
  • Tierrettung und Schutz der Öffentlichkeit vor Gefahren durch Tiere.
  • Beseitigung und Vermeidung von Sturmschäden.
  • Hilfeleistung bei Überschwemmungen.
  • Hilfeleistungen im Katastrophenfall.
  • Türöffnungen, falls anderweitiger Zutritt nicht möglich ist.
  • Gefahrguteinsätze, u.a. Abdichten, Aufnehmen und Sichern gefährlicher Stoffe und Güter.
  • Strahlenschutzeinsätze.
  • Weitere Tätigkeiten, etwa im Rahmen der Amtshilfe für die Polizei, das Ordnungsamt und dgl.

Mit dem mitgeführten technischen Gerät ist es den Einsatzkräften möglich die Gefahren der Einsätze zu minimieren und Personen aus ihren Zwangslagen zu befreien bzw. zu Retten.

 

Eine Gruppe wird mit dem Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug befördert, während ein weiterer Trupp das Gerät auf dem Rüstwagen transportiert. Mit dem mitgeführten technischen Gerät ist es den Einsatzkräften möglich die Gefahren der Einsätze zu minimieren und Personen aus ihren Zwangslagen zu befreien bzw. zu Retten. 

Dabei verfolgen die Fahrzeuge auch verschiedene Aufgaben: Das Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug HLF 16/12 rückt üblicherweise als erstes Großfahrzeug im Rüstzug aus. Der Gruppenführer des HLF 16/12 ist damit verantwortlich für beide Fahrzeuge. Zusätzlich wird das Hilfeleistungs- Löschgruppenfahrzeug bei Großschadenslagen oder Paralleleinsätzen im Löschzug eingesetzt. Als Besonderheit kann für eine Wasserversorgung bei einem Brandeinsatz auch noch eine TS 8/8 auf dem HLF 16/12 verladen werden.

Für die technische Hilfeleistung ist das HLF 16/12 mit einem hydraulischen Rettungssatz ausgestattet. Zur Brandbekämpfung wird ein Löschwasservorrat von 1.200 Litern mitgeführt. Fünf Pressluftatmer, davon drei im Mannschaftsraum. Im Gefahrguteinsatz führt das HLF 16/12 die wichtigen Chemikalienschutzanzüge und die Gefahrgutausrüstung wie Messgeräte, Pumpen und Leckwehrgeräte mit und ist damit für den Erstangriff verantwortlich.

Der Rüstwagen unterstützt beim Verkehrsunfall das Löschgruppenfahrzeug. Die Kräfte des Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeuges HLF 16/12 benutzen dazu u.a. das sehr umfangreiche technische Werkzeug und Spezialgerät des Rüstwagens.

Bei Technischen Hilfeleistungen mittleren Umfangs ergänzt das TLF 16/25 den Rüstzug und rückt als drittes Fahrzeug aus und stellt u.a. die Löschmittel-Reserve sicher.

Bei einem Gefahrguteinsatz stellt das TLF 16/25 die Dekon-Einheit und ist für den drei geteilten Löschangriff (Wasser/Schaum/Pulver zuständig).

Das Hilfeleistungs-Tanklöschfahrzeug HTLF 16/25 der FF Barbis kommt weiterhin mit seiner umfangreichen Beladung wie Rüstsatz und einer LKW Rettungsbühne bei Verkehrsunfällen mir eingeklemmten Personen zum Einsatz und erweitert somit den Rüstzug.

Sollte es aufgrund des Unfalls zu einem Brand gekommen sein, so kann dieser durch die Einsatzkräfte sofort bekämpft werden. Das Löschgruppenfahrzeug LF30/40 kann im Rüstzug bei Bedarf (als TLF 20/40 SL) für die weitere Löschmittelversorgung und zur Absicherung der Unfallstelle auf Straßen eingesetzt wenden. 

Bei der Patientengerechte Rettung und Hilfeleistung für den Rettungsdienst kann die Drehleiter vor allem auch zur Patientenrettung, insbesondere im Rahmen der Notfallversorgung eingesetzt werden. Die Drehleiter verfügt daher über einen Vier-Personen-Rettungskorb mit einer Traglast von 400 Kilogramm. 

 

weiterlesen: Einsatzmittel

 

Rüstzug-Gefahrguteinsatz: Bei Einsätzen und Unfällen bzw. Mess-Einsätzen mit gefährlichen und Radioaktiven Stoffen innerhalb der Stadt Bad Lauterberg kommt die Gefahrgutgruppe mit dem HLF 16/12, dem TLF 16/25 und dem RW2 zum Einsatz. Diese Gruppe ist im Bereich Gefahrgut speziell Ausgebildet für eine Erweiterung des Rüstzuges, mit dem ein Ersteinsatz durchgeführt werden kann.

RW2 30-40   TLF 30-17    HLF 30-27    ELW 30-63   
 RW2 13-52-1 (GF2)  

  TLF 16/25 13-23-1 (GF2)

    HLF 16/12 13-48-1 (GF1)    ELW1 13-11-1 (EL)
 
   

Dreiteiliger Brandschutz 

Wasser, Pulver, Schaum.

  Dekon

 

Gefahrgut-Ausrüstung GWG1

     

 

Eine Gefahrgut-Gerätebeladung nach alter Norm GWG1 ist zum Großteil auf dem HLF 16/12 vorhanden u.a:  weiterlesen: Einsatzmittel

Bei Gefahrgut-Einsatz größeren Umfangs kommen neben der FF Bad Lauterberg noch Einheiten des Gefahrgutzuges wie z.B. der Dekon P oder GWG 2 der Kreisfeuerwehr zum Einsatz.

 

 

8St. Chemikalienschutzanzüge Vollschutz-CSA.

10St.Chemikalienschutzanzüge leicht.

9St. ABC Schutzanzug Overgarment. (Bund)
12 Atemschutzgeräte.
AUER Multiwarn 4Gas-Messgerät.

Windmesser. (Anemometer)

Strahlenschutzausrüstung mit Messtechnik: Pers. Dosimeter, Dosiswarner, Dosisleistungs Messgerät, Dekon Nachweis.

Gefahrgut-Auffangbehälter offen 3000l aus ALCRYN.

Gefahrgut-Umfüllpumpe. (Fasspumpe)

Explosion geschützte Leuchten und Kabellampe mit Kabeltrommel.

Leck-Dichtkissen Satz für Tankwagen, Leck-Dichtlanze, Rohrdichtsatz, Dicht-Manschetten, Dichtkeile.

Gefahrgut-Datenbank mit PC und Fax, Hommel.

Prüf-Röhrchen Gasmesstechnik nach GWG 2, Probeentnahmesatz.

Chemikalien Bindemittel Uni Safe.
PG 50 Löscher mit ABC Pulver.

CAFS Löscher.

Absperrmaterial: Div. Warnschilder und div. Absperrbänder für Radioaktiv und Gefahrgut.

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