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Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Bad Lauterberg

Am 07. Februar 2015 fand die diesjährige Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Bad Lauterberg, traditionell im Feuerwehr Haus, statt. Der Ortsbrandmeister Bernd Wiedemann eröffnete um 19.00 Uhr die Veranstaltung und begrüßte die Kameradinnen und Kameraden, sowie die anwesenden Gäste recht herzlich.

106 Einsätze 2014

27 Brandeinsätze

25 BMA Alarmierungen

45 Technische Hilfeleistungen

3 Sonstige

7 Einsätze der Kreisfeuerwehrbereitschaft

 

Brandeinsätze:

10 Entstehungsbrände

6 Kleinbrände

4Mittelbrände

1 Großbrand

3 Nachbarliche Löschhilfen

Es liegt ein einsatzreiches Jahr hinter den Kameradinnen und Kameraden. Wiedemann berichtet das Jahr 2014 war das zahlenmäßig Einsatzreichste mit 106 Einsätzen, davon 27 Brandeinsätze. Positiv hervorzuheben ist, dass die Alarme durch Brandmeldeanlagen zurück gegangen sind, dafür aber leider die technischen Hilfeleistungen stark angestiegen sind. Mit die größten Einsätze waren der Gasalarm in der Wissmannstrasse, das Gebäudefeuer in der Hüttenstrasse, sowie der Großbrand an der Wiesenbek-Baude. Ein ganz besonderer 12 stündiger Einsatz war kurz vor Weihnachten für die Kameraden des Gefahrgutzuges, in dem die Feuerwehr Bad Lauterberg vertreten, ist der Unfall mit einem mit Rattengift beladenen LKW auf der A7 bei Göttingen. Über 600 Feuerwehrkräfte waren im Einsatz. Die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Bad Lauterberg sind auch noch im Wassertransportzug, der Fernmelde-, Informations- und Kommunikationsgruppe und er Überörtlichen Einsatzleitung vertreten. Insgesamt wurden fast 10.000 Einsatzstunden geleistet, z.B. Drehleiterausbildung, Digitalfunk, Eisrettung, diverse Objektbesichtigungen uvm. Eine besondere Ausbildung erhielten 13 Kameraden im Frühjahr, ein spezielle 3 tägige Drehleitermaschinisten Ausbildung der Firma Magirus. Die Ausbildung wird immer zeitintensiver, weil das Ausgabenfeld auch immer vielfältiger wird. Eine Vielzahl von Stunden sind jedoch noch gar nicht berücksichtigt, weil diese nicht erfassbar sind, wie die Reinigung der Fahrzeuge und Hallen.

Die Neuanschaffung der Drehleiter, welche im April an die Kameradinnen und Kameraden übergeben werden konnte, wurde schon häufig zu Personenrettungen eingesetzt und erwies dort sehr gute Dienste. Viele Ausbildungsstunden an der Leiter dienten zum sicheren Umgang und somit auch zu einem schnellen Einsatz bei Gefährdung. Viel Zeit wurde auch in die Ausbildung am Digitalfunk investiert, jede Kameradin und Kamerad musste daran teilnehmen, um später hier funken zu dürfen. Bei der Ausbildung wird auch in diesem Jahr in allen Bereichen stets weitergearbeitet, um für die kommenden Aufgaben bestens gerüstet zu sein.

Der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Bad Lauterberg e.V. beschaffte im Jahr 2014 Ausrüstungen und Geräte für über 15.000 Euro, darunter befinden sich als größter Posten zum Bespiel die neue Eisrettungsausrüstung. Hierfür dankt die Feuerwehr ausdrücklich allen Förderern und Betrieben für ihre Unterstützung. Leider ist die Unterstützung rückläufig, daher wird auch in den kommenden Jahren jede Spende benötigt, diese sind überaus wichtig. In den letzten fünf Jahren konnte der Förderverein über 100.000 Euro für die Drehleiter und wichtige Spezialausrüstung für die Bürger und Gäste der Stadt beschaffen. Auch die Stadt muss mittelfristig ihre Haushaltsmittel noch weiter aufstocken. Es müssen nach dem  Brandschutzbedarfsplan noch Fahrzeuge neu beschafft werden, die Fahrzeuge für den Digitalfunk um- und ausgerüstet werden.

Am 01. Februar 1965 wurde in Bad Lauterberg die Jugendfeuerwehr gegründet. Sie feiert somit dieses Jahr Ihr 50 jähriges Bestehen. Hierfür ist am 20. Juni 2015 ein Tag der offenen Tür geplant. Dort wird sich die Jugend- und Kinderfeuerwehr vorstellen und um weiteren Nachwuchs werben. 5 jähriges Jubiläum konnte im April auch schon die erfolgreiche Kinderfeuerwehr feiern. Wichtig ist die Suche nach Nachwuchs und vor allem aktiven Kameraden und Kameradinnen allemal, denn es wird immer schwieriger, dass genügend Einsatzkräfte tagsüber zur Verfügung stehen. Ein Problem ist es, das es immer weniger Arbeitsplätze in Bad Lauterberg vorhanden sind. Der Ortsbrandmeister Bernd Wiedemann, sowie auch der Stadtbrandmeister Martin Dannhauer tendieren zu der Möglichkeit einer Doppelmitgliedschaft (also in der Wehr am Wohnort und in Bad Lauterberg).

Der neue Stadtbrandmeister Martin Dannhauer freute sich über die hervorragende Arbeit der Kinder- und Jugendfeuerwehr und sprach den Verantwortlichen ein großes Lob aus. Wichtig sei in den kommenden Jahren die Planung für einen Neubau eines gemeinsamen Feuerwehrgerätehauses für Bartolfelde und Osterhagen.

Bürgermeister Thomas Gans sieht positiv in die Zukunft. Er dankte den Kameradinnen und Kameraden für Ihren Einsatz und sieht durch die Entschuldungshilfe und den Zukunftsvertrag die Möglichkeit wieder mehr Investitionen in die Feuerwehr zu tätigen. Profitieren tut die Osterhagener Wehr, welche nicht nur ein TSF-W (Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wasser), sondern ein Fahrzeug eine Nummer größer bekommt, ein Lf10 (Löschfahrzeug). Die Freiwillige Feuerwehr Bartolfelde kann sich ebenfalls über ein wasserführendes Einsatzfahrzeug freuen. Im Frühjahr möchte Thomas Gans eine erneute Vollversammlung der gesamten Wehren „einberufen“ um den Zusammenhalt zu stärken.

Regierungsbrandmeister Karl-Heinz Banse erfreute sich über die neue Führungsriege auf Stadteben und lobte, dass es viel ruhiger und kameradschaftlicher geworden ist. Besorgt zeigte er sich über die weiterhin mangelnde Zuteilung von Lehrgängen an der Landesfeuerwehrschule in Celle und Loy.

Der Sprecher der Altersabteilung, Bernd Jackisch, sorgte für große Aufruhr. Er griff in seinem Jahresbericht das gesamte Kommando und den Ortsbrandmeister  der Feuerwehr Bad Lauterberg mit zahlreichen Vorwürfen an. Zahlreiche Gäste und Anwesende zeigten sich entsetzt über diese Art und Weise. Solche Interna gehören in entsprechende Gremien und nicht auf eine Jahreshauptversammlung war der allgemeine Tenor.

Mitglieder der FF Bad Lauterberg: 179

Davon:

Ehrenmitglieder 2

Einsatz und Reserve: 112

Jugendfeuerwehr: 20

Kinderfeuerwehr: 24

Altersabteilung: 21

Ein erfreuliches Ereignis an diesem doch sehr langen Abend waren die zahlreichen Ernennungen und Beförderungen. Stefan Eicke wurde zum Zugführer des zweiten Zuges ernannt und tritt somit die Nachfolge des im Vorjahr verstorbenen Matthias Schulze an.

Zum Feuerwehrmann ernannt wurde Jannik Moser. Julian Blanke wurde befördert zum Oberfeuerwehrmann, Daniel Schafberg ist ab sofort Löschmeister. Die erste Frau im Stadtgebiet die den Dienstgrad Löschmeisterin tragen darf ist Sonja Kutschinske. Kai Große wurde zum Oberlöschmeister, Pascal Herbrich, Thomas Bech und Jörn Moster zum Hauptlöschmeister ernannt. Durch den Bürgermeister wurde der oberste Feuerwehrmann der Stadt, Martin Dannhauer, zum Hauptbrandmeister befördert.

Für stolze 50 Jahre Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr Bad Lauterberg wurden der erste Hauptfeuerwehrmann Andreas Kumnick und Hauptbrandmeister Rainer Fricke mit einem Blumenstrauß und einer Urkunde geehrt. Sie traten gemeinsam am 01. Februar 1965 als Gründungsmitglied in die Jugendfeuerwehr ein und sind bis heute Mitglied der Wehr, auch wenn inzwischen nicht mehr aktiv, sondern in der Altersabteilung.

Leider nicht anwesend, aber auch schon 50 Jahre Mitglied sind Lothar Eckstein, Karl-Heinz Winter und Klaus Kreter. Bernd Jackisch lehnte die Ehrung zu seiner 50 jährige Mitgliedschaft ab.

Sehr gerührt zeigten sich die anwesenden Kameradinnen und Kameraden bei der Rede von Pastor a.D. Helmut Sassenberg. Er erzählte von den ersten Begegnungen mit den Mitglieder der Bad Lauterberg Wehr, erinnnert an die Grenzöffnung von 1989 und der damit geleistet Arbeit der Kameraden. Sie versorgten die Gäste rund um die Uhr im Gemeindehaus. Aufgrund von Alters- und Krankheitsgründen bat er um Verständnis, dass er keine Taufen und Trauerfeiern mehr vornehmen könne. Die Beerdigung vom Kameraden Matthias Schulze sei ihm zu nahe gegangen. „Ich habe Rotz und Wasser geheult - ich kann das nicht mehr machen“. Durch stehenden Applaus wurde ihm für sein Engagement gedankt. 

Der Winter kommt auch zu uns und wird uns fest im Griff haben. Minusgrade, Schnee und Eis behindern den Alltag Vieler. Aber auch den Rettungskräften der Feuerwehr macht der Winter schwer zu schaffen. Bei Einsätzen haben die Kräfte mit schlechten Straßenverhältnissen, stark verengten Straßen und Zufahrten und nicht auffindbaren Hydranten zu kämpfen.

Aber ausgerechnet bei der wichtigsten Aufgabe der Feuerwehr, der Rettung von Menschenleben, behindert der Winter die Helfer erheblich.

Durch Löschwasser vereisende Straßen sowie eingefrorene Schläuche und Pumpen sind nur einige Probleme im Brandeinsatz. Insbesondere nicht auffindbare Hydranten sind für uns ein regelmäßiges Problem. Diese sind eingeschneit oder werden aus Achtlosigkeit sogar zugeschoben.

Im Einsatzfall geht wertvolle Zeit verloren. Die Hydranten müssen erst gesucht und freigelegt werden. Eine Unachtsamkeit, die schnell Menschenleben kosten kann. Denn bei einem Brand geht es um jede Sekunde und ohne Löschwasser ist auch die Feuerwehr machtlos.

Die Feuerwehr Bad Lauterberg bittet daher um die Mithilfe der Bürger. „Achten Sie auf Hydranten in der Nähe Ihrer Wohnung, es ist Ihre Sicherheit! Halten Sie diese Schnee und Eis frei. Bei Unterflurhydranten (ovale Straßenkappe) sorgen Sie bitte auch dafür, dass die Hinweisschilder (viereckige Plastik-Schilder mit rotem Rand) sichtbar sind. Weiterhin sollten die Straßenabdeckungen der Unterflurhydranten regelmäßig mit Auftausalz freigehalten werden.“ Im Einsatzfall ist die Feuerwehr auch immer über Hinweise auf den nächstgelegenen Hydranten dankbar.

Aber nicht nur die Löscharbeiten werden durch den Winter behindert. Bei schlechten Straßenverhältnissen kann sich die Anfahrtszeit der Feuerwehr und anderer Rettungseinheiten schnell verlängern. Denn sicheres Ankommen ist auch die Devise bei den Rettern. Außerdem können die beengten Straßenverhältnisse und Zufahrten ein zügiges und sicheres Durchkommen schnell verhindern. „Wir bitten daher alle Verkehrsteilnehmer, besonders vorausschauend zu fahren. Schaffen Sie bitte frühzeitig ausreichend Platz, wenn sich Ihnen ein Blaulichtfahrzeug nähert.“

DANKE, Ihre Feuerwehr Bad Lauterberg

 

hydrant winter hydrant winter2

In der Weihnachtsbäckerei, gibts so mache Leckerei.....
 
Wo ist das Rezept geblieben von den Plätzchen, die wir Lieben?
So ging es den 22 Flammen Füchsen der Freiwilligen Feuerwehr Bad Lauterberg in der Backstube der Bäckerei Blaß. Aber keine Angst, Familie Blaß stand mit Rat und Tat zur Seite. Jedes Kind bekam sein eigenes Backblech und konnte seine Plätzchen an der großen Teigstraße ausstechen. Im Anschluß wurden die Plätzchen verziehrt und dann hieß es warten, warten, warten bis die Plätzchen endlich fertig waren. Aber schon schnell breitete sich ein schöner Plätzchenduft in der Backstube aus. Die Kinder könnten sogar das Lied in der Weihnachtsbäckerei zum Besten geben.
Wir haben uns richtig wohl gefühlt in der Backstube und möchten uns hermit bei der Familie Blaß bedanken. Wir wünschen eine schöne Adventszeit, so Sonja Kutschinske Kinderfeuerwehrwartin.

 

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Die Temperaturen sinken und die kalte Jahreszeit steht vor der Tür. Unfälle auf zugefrorenen Gewässern nehmen leider immer weiter zu. Trotz Warnhinweisen kommt es immer wieder dazu, dass Personen ins Eis einbrechen und gerettet werden müssen. Pünktlich hierfür wurde vom Förderverein der Freiweilligen Feuerwehr Bad Lauterberg eV spezielles Material für die Rettung solcher Personen angeschafft. Eine schnelle Hilfe für den Verunfallten ist wichtig, um lebensgefährliche Unterkühlung und Ertrinken zu vermeiden.

Das spezielle Rettungsboot, drei "Überlebensanzüge", ein Neoprenanzug zum üben, sowie diverses Zubehörmaterial, wie automatische Rettungswesten, Helme etc. in einem Wert von rund 8.000 Euro stehen der Freiwilligen Feuerwehr nun zur Verfügung um eine schnelle und sichere Rettung auf Wasser und Eisflächen zu gewährleisten.

P1000308bDurch die Überlebensanzüge werden die Retter vor Kälte und Nässe geschützt, die automatischen Rettungswesten verhindern ein untergehen bei Wasserrettungseinsätzen. Die Anzüge können über die normale Kleidung gezogen werden, was eine Menge Zeit spart, dies ist elementar wichtig für den in Not geratenen, denn jede Minute zählt.

 

P1000310bDurch den nach vorn und hinten offenen Boden des Rettungsbotes kann die zu rettende Person einfach in das Boot geholt werden. Es ist klein zusammengefaltet, hat ein 3-Kammer-Schlauchsystem und wird mittels einer Druckluftflasche vor Ort in kürzester Zeit einsatzbereit, dadurch ist es auch an sehr unzugänglichen Stellen problemlos einzusetzen.

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